Dorferneuerungen im Blick (FLZ vom 23.01.20)

Altershausener und Neuebersbacher Arbeitskreise nehmen in diesem Jahr ihre Arbeit auf

Seminarteilnehmer in Klosterlangheim

ALTERSHAUSEN (pm) - Mit regem Interesse erfuhren mehr als 80 Einwohner von Altershausen und Neuebersbach am Montagabend welche Möglichkeiten ihre Dorferneuerung bereithalten könnte. Die beiden Ortsteile Münchsteinachs entscheiden in den kommenden zehn Monaten, ob sie Dorferneuerungen vornehmen wollen und wenn ja, was sie damit erreichen wollen.

Bürgermeister Jürgen Riedel erklärte, dass das Ergebnis völlig abhängig von der Beteiligung der Dorfeinwohner ist. In den nächsten Monaten finden öffentliche Arbeitskreissítzungen statt gefolgt von Dorfbegehungen und der Erstellung von Maßnahmenkatalogen. Für Ende November planen die Arbeitskreise, ihre Empfehlungen vorzulegen, hieß es.

Die Arbeit der Erneuerungsgruppen begann mit einem zweitägigen Seminar in Klosterlangheim. Riedel und sein Stellvertreter Harald Kern aus Neuebersbach, die diese Dorferneuerungsprojekte begleiten, nahmen mit zwölf Altershäusern und fünf Neuebersbachern daran teil. Während des Seminars bildeten die Altershäuser drei Arbeitskreise - Grün, Sozial und Ortsbild - und die Neuebersbacher einen Gesamtarbeitskreis.

Diese Gremien haben nun die Aufgabe, öffentliche Sitzungen zu veranstalten, um zu erfahren, welche Wünsche die Einwohner der beiden Dörfer haben. In der ersten Runde tagt in Altershausen der „Arbeitskreis Grün“. Datum hierfür ist Montag, 10. Februar, um 19 Uhr im Jugendclub. Zwei Tage später, am Mittwoch, 12. Februar, trifft sich der Neuebersbacher Arbeitskreis ebenfalls um 19 Uhr in der Kulturscheune Münchsteinach. Der Arbeitskreis „Sozial“ für Altershausen setzt diese Reihe sodann am Montag, 3. März, ab 19 Uhr im Jugendclub fort, und der Altershåuser Arbeitskreis* „Ortsbild“ kommt am Montag, 23. März, um 19 Uhr ebenfalls im Jugendclub zusammen. Zudem plant man Dorfspaziergänge im April, eine Zwischenpräsentation im Juni, eine gemeinsame Leitbildpräsentation im Juli, die Erstellung der Maßnahmenkataloge im September, eine Exkursion im Oktober und eine Abschlussveranstaltung Ende November.(FLZ vom 23.01.20)

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