Geschichten auf Papier

Münchsteinach - Unser Dorf im Wandel der Zeit

Die Häuser und ihre Besitzer

Herausgegeben vom Fremdenverkehrs- und Heimatverein Münchsteinach im September 2002.

Enthalten sind vertiefende Informationen zu den Häusern aus Münchsteinach und den jeweiligen Besitzern über die Jahrhunderte. Zu einigen historisch wichtigen Anwesen vertiefende geschichtliche Beiträge. Und natürlich zu jedem Anwesen altes, bzw. auch aktuelles Bildmaterial.

Das gebundene Buch mit 250 Seiten in hochwertigem Schwarz/Weiß-Druck ist ebenso in der Gemeindeverwaltung Münchsteinach gegen eine Gebühr von 22,00€ erhältlich.


1100 Jahre Münchsteinach
die Festchronik

Es erwartet Sie:

  • Beiträge zur Geschichte Münchsteinachs und des St.-Nikolaus Münsters
  • Infos zu den Ortsteilen und der Partnergemeinde
  • Viele Beiträge zum früheren Leben in unserem Ort
  • Alles über das Münchsteinacher Vereinsleben
  • 160 Seiten in Farbe und hochwertigem Druck - ohne Werbeanzeigen

Mit viel Aufwand und Liebe wurde eine Festchronik zur 1100 Jahrfeier erstellt. In diesem Büchlein, das immerhin 160 Seiten umfasst, finden sie neben den Gratulanten, der Historie Münchsteinachs und seiner Ortsteile, viele Informationen zu den Vereinen.

Zum Beispiel ein Auszug aus der Feuerwehrgeschichte:

"Durch das zielstrebige Wirken von Kommandant Hans Brenner wurde ab 1953 ein sehr guter Ausbildungsstand in der Wehr erreicht. Im Jahre 1957 wurde ein Tragkraftspritzenanhänger mit neuer TS 8/8 in Dienst gestellt."

Viele Geschichten zu den Bedingungen der Bauern, der Schäfer, den Siebnern, ...

Hier zum Beispiel ein Auszug der Abhandlung über die Einquartierung der napolionischen Mannen 1806:

"Die Franzosen gelten doch als Gourmets. Scheinbar haben sie erst in damaliger Zeit von den Bayern gelernt, was Essen heißt, könnte man meinen. Es fällt auf, dass die Napolianer gerne Bier getrunken haben, die Bayern legten Wert auf Kaffee und Gebackenes. Nicht eine einzige Maß ist verzeichnet bei ihnen. Sogar Küchle wurden für sie gebacken."

Und sie werden auch einige kleine, überlieferte Geschichten zum Ende des zweiten Weltkrieges finden. Oder wussten sie, daß in Münchsteinch schon ein Jagdflugzeug abestürzt ist? 

Darüber hinaus enthalten sind natürlich viele schöne und alte Bilder aber keine Werbung.

Als Münchsteinacher oder mit Münchsteinach eng verbundene Person sollten sie so ein Dokument zu Hause haben.

Sie bekommen die Chronik in der Gemeindeverwaltung in Münchsteinach!

Leider ist die Auflage nicht sehr groß, so dass Sie sich schnell ein Exemplar sichern sollten.

Viel Vergnügen beim Lesen und Stöbern wünschen Ihnen alle Mitwirkenden.


Quer durchs Gärtla

... Gartengeheimnisse aus dem Mittelalter

Vorwort aus dem Heftchen

Schon seit Jahrtausenden werden Heilpflanzen und Gartenkräuter kultiviert. Wer sich damit beschäftigt, der nimmt auch immer gleich einen Teil Geschichtsunterricht mit. Die Mönche und Nonnen des Mittelalters zogen die Kräuter und verwendeten sie zur Herstellung von Arzneien. Dabei reicht die Geschichte der Klostergärten bis zur Gründung der ersten Benediktinerklöster in Italien zurück. Die Benediktiner waren es auch, die einen Großteil des Wissens über die Pflanzen und Heilkräuter sowie die Samen und Pflanzensprösslinge selbst dann ins nördliche Europa mitbrachten. Münchsteinach ist eine kleine Gemeinde am Rande des Steigerwalds. Bekannt ist unser Ort in erster Linie durch unsere Klosterkirche, die 1133 gegründet wurde und dem Benediktinerorden angehörte. Doch schon im Jahre 912 wurde Steinaha, also das heutige Münchsteinach, erstmals schriftlich erwähnt. 2012 hatten wir Münchsteinacher also einen Grund ausgiebig zu feiern und auf 1100 Jahre Geschichte zurück zu blicken. Dies nahmen wir vom Obst- und Gartenbauverein auch zum Anlass, einen mittelalterlichen Garten anzulegen. Inmitten der Kleingartenanlage entstand innerhalb eines Jahres ein liebevoll historisch angelegter Garten. Auf nur 85 m2 gedeihen hier über 100 verschiedene Kräuter, Gemüse-, Nutz- und Zierpflanzen, die unsere Vorfahren zu Klosterzeiten schon angebaut und verwendet haben.Bei der Auswahl der Pflanzen haben wir uns u. a. an der „Capitulare de villis“ orientiert, eine Landgüterverordnung Karls des Großen aus dem Jahre 812. Doch auch Hildegard von Bingen, Albertus Magnus, und noch viele andere Gelehrte des Mittelalters hinterließen uns einen großen Wissensschatz. Alle Kräuter, die in diesem Heft vorgestellt werden, finden Sie auch bei uns. Um diese Pflanzen aber wirklich kennen zu lernen, genügt es nicht sie nur anzusehen. Die meisten bezaubern auch durch Duft und Geschmack. Zerreiben Sie doch mal ein paar Blättchen zwischen den Fingern .... das ist bei uns ausdrücklich erlaubt! Obwohl die Anwendungen mit Heilkräutern oft eine positive Wirkung auf Beschwerden haben, sollte man vor der Heilpflanzenanwendung immer Rücksprache mit einem Arzt halten.